Koerper
Knochendichte
Mineralgehalt des Knochens pro Flächeneinheit, Maß für die Knochenstärke und das Frakturrisiko.
Die Knochendichte beschreibt, wie viele Mineralstoffe pro Flächeneinheit im Knochengewebe enthalten sind. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Knochengesundheit und das Risiko von Knochenbrüchen, insbesondere im Alter.
Maximale Knochendichte wird in der Regel bis zum Ende des dritten Lebensjahrzehnts erreicht. Danach nimmt sie langsam ab, bei Frauen nach der Menopause beschleunigt aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels.
Regelmäßige körperliche Aktivität, ausreichend Kalzium und Vitamin D sowie das Vermeiden von Rauchen unterstützen den Erhalt der Knochendichte. Messungen erfolgen meist mittels DXA (Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie).
Verwandte Begriffe
Körperzusammensetzung
Anteilsmäßige Verteilung von Fett, Muskeln, Knochen und Wasser am Körpergewicht.
Lean Body Mass
Körpermasse ohne Fettanteil, also die Summe aus Muskeln, Knochen, Organen und Wasser.
Bioimpedanzanalyse
Messverfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung auf Basis des elektrischen Widerstands verschiedener Gewebetypen.
Muskelmasse
Die Muskelmasse bezeichnet den Anteil des Körpergewichts, der auf Skelettmuskulatur entfällt.