Grundlagen
Energiebilanz
Verhältnis zwischen aufgenommener und verbrauchter Energie, das Gewichtsstabilität, Zu- oder Abnahme bestimmt.
Die Energiebilanz beschreibt die Differenz zwischen der Energiezufuhr (Kalorienaufnahme) und dem Gesamtenergieverbrauch (Grundumsatz plus Leistungsumsatz). Eine ausgeglichene Bilanz führt zu stabilem Körpergewicht.
Bei negativer Energiebilanz nimmt der Körper ab, weil er auf Energiespeicher zurückgreift. Bei positiver Bilanz wird überschüssige Energie als Fett gespeichert. Etwa 7.000 Kilokalorien entsprechen einem Kilogramm Körperfett.
Neben der reinen Kalorienmenge beeinflussen auch Nährstoffqualität, Hormonstatus und genetische Faktoren, wie der Körper die Energiebilanz reguliert.
Verwandte Begriffe
Kalorienbedarf
Der Kalorienbedarf ist die täglich benötigte Energiemenge, die Grundumsatz und körperliche Aktivität zusammenfasst.
Grundumsatz
Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper in völliger Ruhe zur Aufrechterhaltung aller Lebensfunktionen benötigt.
Abnehmen
Gezielter Abbau von Körpergewicht durch eine negative Energiebilanz.
Zunehmen
Gesteuerte Steigerung des Körpergewichts durch eine positive Energiebilanz.